Spelle: Nachdem auch gegen Oythe die ungeschlagene Heimspielserie Bestand hat, geht es für die Volleyballdamen des SC Spelle-Venhaus gleich vierfach in die Fremde. Am kommenden Samstag steht die Regionalligapartie beim TK Hannover auf dem Programm.
13 Spiele, 12 Siege, 11 Partien in Folge gewonnen und mit 33 Punkten Tabellenplatz 1 stehen auf der Habenseite der Spellerinnen. Eine beeindruckende Bilanz, die die emsländischen Volleyballdamen stolz machen kann. Doch trotz der bisher erfolgreichen Saison hat man sich auf der Zielgeraden der Saison erst einmal in eine komfortable Ausgangsposition hinsichtlich der Medaillenvergabe platzieren können. Alle Möglichkeiten liegen bei den SCSVlerinnen in den eigenen Händen, erstmalig in der Vereinsgeschichte die Regionalligameisterschaft dingfest zu machen. Und gerade die letzten olympischen Tage haben gezeigt: Am Ende ist die Ente fett.
Ein Medaillenrang – der Mannschaftssaisonziel ist – ist nahezu nicht mehr zu verspielen. Doch welche Farbe, steht noch völlig in den Sternen. Und so müssen auch am Samstag in Hannover die Hausaufgaben gemacht werden. Man reist hierzu zum Sechstplatzierten in die Landeshauptstadt, bei denen weder nach oben etwas passieren noch nach unten etwas anbrennen kann. Keine leichte Aufgabe für die SCSVlerinnen, da der TKH befreit aufspielen kann. Zudem gibt es krankheitsbedingte Ausfälle im Lager der Spellerinnen.
„Wer alles dabei sein kann, steht noch nicht fest und wird voraussichtlich auch erst kurz vor der Abfahrt entschieden“, zeigt der SCSV-Coach beim Blick auf den Krankenstand Sorgenfalten. „Doch der Kader ist breit aufgestellt und hat in allen Spielen bewiesen, mit Höhen und Tiefen gut umzugehen. Wir machen wie immer aus allem das Beste und wollen Zählbares mitnehmen!“ Das Hinspiel konnte in drei knappen Sätzen 3:0 für sich entschieden werden.
Nach Hannover stehen dann Cappeln (28.02.), Oldenburg (07.03.) und Braunschweig (22.03.) auf dem Auswärtsprogramm. Am Samstag, den 28.03., empfängt man Weende zum letzten Heim- und Saisonspiel in Spelle. Es darf gespannt abgewartet werden, ob dies eine Meisterfeier werden und der Schritt in die 3. Liga gegangen werden kann. Die Planung für die kommende Saison hat bereits begonnen – zunächst zweigleisig für die Regionalliga und 3. Liga.
(Foto: Andrea Schüring)
(PM)
(17.02.26)