Meppen: Das Projekt „#FEMALES (K)NOW – Dein Weg in die Digitale Zukunft“ soll die Frauenerwerbsquote in den Landkreisen Emsland und Grafschaft Bentheim steigern und dabei den Fokus auf den Wandel der Arbeitswelt und auf digitale Kompetenzen legen. „Wir wollen Frauen Mut machen, damit sie ihren Platz in der digitalisierten Arbeitswelt finden“, betonen die beiden Landräte Marc-André Burgdorf (Emsland) und Uwe Fietzek (Grafschaft Bentheim). In insgesamt drei Auftaktveranstaltungen, die am Freitag, 10. April, um 14.30 Uhr im Papenburger Rathaus starten, wird erstmals über das neue Angebot informiert.
Moderiert von Studierenden der Hochschule Osnabrück wird die Veranstaltung durch Key Note-Sprecherin Dr. Inga Knoche, Senior Business Development Managerin beim Unternehmen bluecue, eröffnet. Unter dem Titel „Reise in die Arbeitswelt von morgen und welche Fähigkeiten benötigt werden“ führt sie in das Thema ein und macht deutlich, dass Digitalisierung keine Frage des Alters oder des Lebenslaufes ist. Im Anschluss findet eine Podiumsdiskussion mit Frauen aus der Region, die über ihren Weg berichten, statt. Vom mobilen Arbeiten über den Quereinstieg bis zu Berufen im digitalen Umfeld gewähren sie Einblicke in persönliche Erfahrungen. Der gegenseitige Austausch und das Vernetzen der Teilnehmerinnen stehen im World Café im Vordergrund. Die weiteren Termine sind freitags jeweils von 14.30 bis 17.30 Uhr im Windthorst-Gymnasium in Meppen (17. April) sowie im NINO-Hochbau in Nordhorn (24. April).
An die Auftaktveranstaltungen wird sich ab Mitte Mai eine Workshopreihe anschließen. In insgesamt fünf Durchläufen mit jeweils maximal 15 Teilnehmerinnen werden in fünf Modulen wissenswerte Informationen über den Einstieg in die digitale Arbeitswelt, den Umgang mit Videokonferenztools, das Erstellen von Präsentationen, Kenntnisse zur digitalen Sicherheit und zum Datenschutz sowie zur Selbstorganisation und zum optimalen Selbstmarketing vermittelt. Die Workshops werden von den Volkshochschulen durchgeführt.
Eine Projektgruppe aus den Gleichstellungsbeauftragten, Ko-Stellen Frauen und Wirtschaft und den Jobcentern der Landkreise Grafschaft Bentheim und Emsland sowie dem Wirtschaftsverband Emsland e.V., der Wirtschaftsvereinigung der Grafschaft Bentheim e.V. und der Agentur für Arbeit stellten das Projekt auf die Beine. Grundlage war eine Idee, die im Rahmen der Zukunftsregion Ems-Vechte vor dem Hintergrund der niedrigen Frauenerwerbsquote in beiden Landkreisen entstanden war. Die Landkreise Grafschaft Bentheim und Emsland bilden gemeinsam die Zukunftsregion Ems-Vechte. Sie ist eine von niedersachsenweit insgesamt 14 Zukunftsregionen. „Wir sehen hier durchaus Fachkräftepotential, das wir auf diesem Weg erschließen möchten“, betonen die Landräte Fietzek und Burgdorf.
Im Projekt sollen allen teilnehmenden Frauen Chancen aufgezeigt werden, die sich durch technologische Innovationen und gesellschaftliche Veränderungen ergeben. Zielgruppe sind Frauen in Elternzeit, im Minijob, im Leistungsbezug, ohne Erwerbstätigkeit und in der beruflichen Umorientierung.
Die Teilnahme an den Auftaktveranstaltungen ist kostenlos. Anmeldungen werden unter dem Link https://www.zukunftsregion-ems-vechte.de entgegen genommen.
(Bild: Landkreis Emsland)
(PM)
(02.04.26)