Haren: Zum Ende der Bewerbungsfrist liegen der Stadtwahlleitung im Harener Rathaus Bewerbungen von 40 Männern und 13 Frauen aus fünf Parteien vor. Die endgültige Entscheidung über die Zulassung trifft der städtische Wahlausschuss in seiner öffentlichen Sitzung am 23.07.2026 um 17:00 Uhr.
Im Vergleich zur letzten Kommunalwahl 2021 sinkt die Zahl der Kandidatinnen und Kandidaten leicht von 57 auf 53. Damals traten neben CDU, SPD, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, FDP und Die Linke auch „Die Partei“ sowie ein Einzelbewerber an. Die beiden letzteren fehlen in diesem Jahr. Dennoch steht bereits fest, dass sich der Stadtrat mit seinen 34 Abgeordneten personell verändern wird. Aktuell sind neun Ratsmitglieder aktiv, die nicht wieder zur Wahl antreten, darunter fünf von der CDU, zwei von der SPD, ein Abgeordneter der GRÜNEN sowie das ehemalige Mitglied von „Die Partei“, inzwischen parteilos.
Die CDU stellt in diesem Jahr mit 32 Kandidatinnen und Kandidaten die größte Gruppe, die SPD nominierte zwölf, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN vier, die FDP drei und Die Linke zwei Bewerberinnen und Bewerber. Erster Stadtrat und Stadtwahlleiter Dieter Sturm dankt allen, die sich zur Wahl stellen. „Demokratie lebt in den Kommunen von aktiven Bürgerinnen und Bürgern und einer Auswahl für die Wählerinnen und Wähler. Die Kandidatinnen und Kandidaten ermöglichen dies mit ihrem Engagement für die Stadtgesellschaft.“
Bereits einige Tage zurück liegt der Bewerbungsschluss für die Neuwahl des Hauptverwaltungsbeamten. Für die Position des Bürgermeisters bzw. der Bürgermeisterin werben Holger Cosse (CDU) und als Einzelwahlvorschlag Michaela Hoffmann um die Gunst der Wählerinnen und Wähler. Auch hier liegt die finale Entscheidung über die Zulassung beim Stadtwahlausschuss.
Während der Wahlkampf nun Fahrt aufnehmen kann, laufen die organisatorischen Vorbereitungen im Rathaus ebenfalls auf Hochtouren. Die Mitglieder der Wahlvorstände wurden bereits berufen, die 26 Wahllokale festgelegt und die Beschäftigten der Stadtverwaltung eingeteilt. Es folgt der Druck der Stimmzettel und der Versand der Wahlbenachrichtigungskarten. Dann kann die Briefwahl starten, für die ein Briefwahlbüro ab August im Haus der Begegnung eingerichtet wird.
(Symbolbild)
(PM)
(21.07.26)