Papenburg: Rund 35 Teilnehmende aus verschiedenen Jugendorganisationen, Schulen, kirchlichen Gruppen und städtischen Einrichtungen haben sich in Papenburg bei einer Auftaktveranstaltung zusammengefunden. Gemeinsam möchten sie die Weichen für eine nachhaltige Jugendbeteiligung in der Stadt stellen.
Vertreten sind unter anderem das THW, die Jugendfeuerwehren Aschendorf, Obenende und Untenende, die Malteser, das Deutsche Rote Kreuz, Schülervertretungen und Schulsozialarbeitende der weiterführenden Schulen sowie Vertreterinnen aus den Pfarreiengemeinschaft. Auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Jugendzentrums (JUZ) und von JUZ TV beteiligten sich aktiv an der Veranstaltung im Rahmen des Projekts „MitWirkung“.
Das von der Landesarbeitsgemeinschaft Offene Kinder- und Jugendarbeit Niedersachsen (LAG OKJA) initiierte Modellprojekt wird in Papenburg bis Ende 2027 durchgeführt. Ziel ist es, tragfähige Strukturen für die Mitbestimmung junger Menschen zu schaffen sowie zugängliche Beteiligungsformate zu erproben.
Im Mittelpunkt der ersten Zusammenkunft stand der Rückblick auf bisherige Beteiligungsformate. Silvia Wollert aus dem Bereich Sozialraumprävention der Stadt Papenburg und Alicia Meyer, Koordinatorin für das Projekt „Kinderfreundliche Kommune“ Papenburg, stellten die Ergebnisse vor und leiteten anschließend eine Workshopphase. Die Teilnehmenden diskutierten und erarbeiteten dabei konkrete Ideen. Am Ende formulierte die Gruppe ihr erstes großes Ziel: ein Jugendforum von Jugendlichen für Jugendliche. Sie planen, organisieren und setzen es gemeinsam mit jungen Menschen aus Papenburg um.
Damit sich die Jugendbeteiligung in Papenburg weiterentwickeln kann, trifft sich die Steuerungsgruppe regelmäßig. Das nächste Treffen findet am 9. März um 17 Uhr im neuen Rathaus (Rathausstraße 2, 26871 Papenburg) statt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, vorbeizukommen. Alle Beteiligten sind sich einig: Die Meinungen und Ideen junger Menschen sollen in Papenburg sichtbarer werden und langfristig bei Entscheidungen in der Stadt eine Rolle spielen.
BU: In einer Arbeitsphase erarbeitet die Gruppe das Ziel: ein Jugendforum von Jugendlichen für Jugendliche.
(PM)
(Foto: Stadt Papenburg)
(10.02.26)